Hofgeschichte
„Gschwandt“ zählt zu den nordöstlichsten Rodungshöfen des Kloster Tegernsee. Bereits im Jahr 1250 wurde der Hof erstmals im sogenannten „Urbar“, der ersten Chronik, urkundlich erwähnt.
Bis 1960 war „Gschwandt“ ein eigenständiger Weiler, bevor er der Ortschaft Festenbach angegliedert wurde. Der heutige Gschwandtnerhof entstand im Jahr 1878 – und wird heute als Familienbetrieb von Nina Bartl weitergeführt.
Unser Antrieb
Der Gschwandtnerhof heute – das sind Nina Bartl und ihre Kinder Anna-Sophia und Anton. Gemeinsam leben und arbeiten sie im Einklang mit der Natur und führen den Hof mit viel Herzblut und Verantwortung.
Seit vielen Jahren setzen wir auf eine nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung. Unsere Tiere leben artgerecht – mit ausreichend Bewegung, frischer Luft und dem, was sie am liebsten tun: grasen. Denn nur gesunde und zufriedene Tiere bilden die Grundlage für hochwertige Lebensmittel und eine zukunftsfähige Landwirtschaft.
Neben der Milchviehwirtschaft haben wir unseren Hofladen mit einem vielfältigen Angebot aufgebaut. In einer Zeit, die von Schnelllebigkeit und Globalisierung geprägt ist, bleibt die Landwirtschaft tief verwurzelt – im Boden, im Rhythmus der Jahreszeiten und in der Mitte unserer Gesellschaft.
Für uns ist klar: Landwirtschaft gehört zu den wichtigsten Aufgaben überhaupt – sie ernährt uns alle.
Dabei verbinden wir Tradition und Fortschritt. Moderne Technik erleichtert unseren Arbeitsalltag, während wir gleichzeitig Werte bewahren, die uns wichtig sind – wie etwa den Almbetrieb, der unsere Region prägt.
Wir möchten transparent zeigen, was Landwirtschaft heute bedeutet: vom täglichen Stallgang über die Arbeit auf den Feldern bis hin zu den Herausforderungen durch Bürokratie und Vermarktung im eigenen Hofladen.
Unsere Kinder wachsen mitten in diesem Leben auf – gemeinsam mit den Tieren und der Natur. Unser Wunsch ist es, ihnen Respekt, Verantwortung und die Liebe zu unserer Heimat mit auf den Weg zu geben.
Denn eines steht fest:
Am Anfang jedes Lebensmittels steht die Landwirtschaft.




